Das Emil Schumacher Museum in Hagen widmet Rupprecht Geiger in Kooperation mit dem Archiv Geiger eine große Einzelausstellung mit rund 70 Werken aus allen Schaffensphasen. Die Schau stellt Geiger als einen der bedeutendsten europäischen Vertreter der Farbfeldmalerei vor und ermöglicht erstmals eine indirekte Begegnung seines Werks mit dem des befreundeten Künstlers Emil Schumacher. Im Zentrum steht Geigers radikale Konzentration auf reine Farbe – insbesondere Rot –, seine innovativen geometrischen Bildformen und der frühe Einsatz von Tagesleuchtpigmenten. Die Werkentwicklung des Künstlers wird durch Arbeiten aus dem Frühwerk bis zu den ikonischen Farbfeldern sichtbar.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beträgen von Siegfried Gohr und Daniel Zamani.
Kuratoren von: Julia Geiger und Rouven Lotz
Weitere Informationen:
Öffnungszeiten:
Di bis So: 12:00 bis 18:00 Uhr

Detail aus: Geiger, Rupprecht, Pinc moduliert (WV 944), 2005, Acryl/Holz, 100 x 100 cm // Foto: Andreas Pauly/Archiv Geiger, München
